
CLAUDIA PILSL
U N / K R AU T
Di 7. bis Fr 17. Juli 2026
Vernissage
Di 7. Juli 2026
18 Uhr
Öffnungszeiten Mo bis Fr 10 bis 13 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung
bei der Künstlerin unter 0660 6306452
EINTRITT FREI
Kraut ist nur dann Unkraut wenn es unsere Pläne durcheinander bringt oder nicht in unser geordnetes Landschaftsbild passt. Denn das zu viel und das zu wenig sind ob im Garten oder der Natur oft in heikler Balance. Jedoch gerade die rebellischen streunenden Pflanzen sind die die uns zum Nachdenken anregen. Der Löwenzahn von dem es über 400 Arten gibt ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Sein helles leuchtendes Gelb ist erfrischend jedoch nicht immer erwünscht im Wiesenwunschbild. Trotz hartneckiger Verfolgung seit Jahrhunderten kommt er jedes Jahr wieder verwurzelt sich selbst in den kleinsten Spalten des Gehsteigs. Eine genügsame und resiliente Pflanze, die wenig Schwierigkeiten zu haben scheint sich dem durch den Klimawandel veränderten Bedingungen anzupassen. Nicht ohne Grund ist in Teilen von Asien seine sonnige Natur ein Symbol für Hoffnung.
Claudia Pilsl beschäftigt genau diese Komplexität im Umgang und der Wahrnehmung von Grünraum. Denn Pflanzen sind für sie nicht nur Bausteine im menschlichen Habitat sondern für sie sind sie lebendige und aktive Bewohner des Planeten, die genauso Rechte haben wie wir Menschen. Bewusst benutzt sie alte und alternative fotografische Prozesse wie Zyanotopie und Phytografie, da sie die Pflanze aktiv in die Bildentstehung einbeziehen.
So entstehen beim Phytogramm, eine 2016 von Karel Doing in England entwickelte analoge Technik, durch die Fotosynthese einmalige mit der Pflanze verbundene Bilder. Auf ähnliche Weise bezieht Zyanotypie, auch Blaudruck genannt und 1842 von John Herschel erfunden, die Pflanze als Akteur mit ein. Diese Technik war es, die es Anna Atkins ermöglichte die Britischen Meeresalgen erstmals als Fotografien festzuhalten. Ihr Buch ‘Britisch Algae:Cyanotype Impressions’ ist allererste Fotobuch überhaupt!
Mehr zu Claudia Pilsl unter www.claudiapilsl.com
Fotocredit: © Claudia Pilsl

INGE MARION PETERSEN
TERRA INCOGNITA
Fr 31. Juli bis Fr 14. August 2026
Vernissage im Rahmen der KunstNacht | Stift Millstatt 2026
Fr 31. Juli 2026
18 Uhr
anschließend bis 23 Uhr regelmäßige Führungen der Künstlerin durch die Ausstellung
Öffnungszeiten Mo 3. August bis Fr 14. August 10 bis 13 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung
bei der Künstlerin unter +49 51160042281
EINTRITT FREI
Seit vielen Jahren beschäftigt sich Inge Marion Petersen mit den nahezu unerforschten Zwischenwelten, der Terra Incognita und ihren vielfältigen hybriden Lebensformen. Sie zeichnet nicht nur, sondern näht ihre Mischwesen aus historischen handgewebten Leinen. Diese Wesen symbolisieren die fließenden Übergänge und Verbindungen in der Natur, fordern traditionelle Kategorien heraus und betonen die Bedeutung von Zwischenzuständen und -räumen in der natürlichen und menschlichen Erfahrung. Ausgehend von der Idee, dass wir nicht gelernt haben, andere Wirklichkeiten zu sehen, entwirft Inge Marion Petersen hybride Wesen zwischen Tier und Pflanze – präzise und zugleich irritierend. Die Arbeiten stören den schnellen Zugriff des Benennens. Sie verlangsamen den Blick und verschieben die Gewissheiten: weg vom schnellen Erkennen und Einordnen, hin zu einer Aufmerksamkeit für Übergänge, Unschärfen und das Dazwischen. Mit ihren Arbeiten lädt Inge Marion Petersen den Betrachter ein, über die Verbindungen zwischen Natur und Mensch, Vergangenheit und Gegenwart, Transformation und Beständigkeit nachzudenken.
Inge Marion Petersen, geboren in Langberg-Handewitt (Deutschland), studierte Freie Kunst in Hannover und erwarb das Diplom und anschließend den Meisterschülertitel bei Prof. V. Vernunft.
Sie hat an nationalen als auch internationalen Ausstellungen teilgenommen.
Inge Marion Petersen lebt und arbeitet in Hannover.
Mehr zu Inge Marion Petersen unter www.ingemarionpetersen.de
Fotocredit: © Inge Marion Petersen

LUISE KLOOS
LANDSCHAFT MIT FISCH
Di 25. August bis Di 22. September 2026
Öffnungszeiten Mo bis Fr 10 bis 13 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung
bei der Künstlerin unter 0699 1146 0941
Luise Kloos präsentiert ihr 11. Buch mit Bildern nach einem Gedicht
von Christine Lavant, die während ihres Aufenthalts in der ALTEN
SCHULE entstanden sind.
EINTRITT FREI
Luise Kloos (Artist in Residence) arbeitet seit 2015 an Gedichten von Christine Lavant und ist heuer den achten Sommer in Millstatt, um an diesem Gesamtwerk weiterzuarbeiten. Sie zeigt neue Werke aus dem Zyklus.
Mehr zu Luise Kloos unter www.luisekloos.at oder www.poesieundbild.at
Fotocredit: © Luise Kloos
Wenn nicht anders angegeben finden die Ausstellungen in der Galerie in der ALTEN SCHULE in Millstatt statt.
Programmänderungen vorbehalten!
Kontaktperson: Karina Mansbart-Povel
Tel.: +43 660 31 82 181 oder per E-Mail: kunstundcomillstatt@gmail.com
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